Älter werdende Frauen und Männer sind nicht unberührt geblieben von den Umbrüchen unserer (post-) modernen Zeit mit ihrer Tendenz zu Pluralität, Säkularität und Individualität. Sie sind durch die politischen Wirrungen und kulturellen Brüche des 20. Jahrhunderts hindurch gegangen und haben gelernt, vieles, was noch in ihrer Kindheit selbstverständlich zu sein schien, in Frage zu stellen. Zum anderen webt jede persönliche Lebenserfahrung weiter am Netz vorhandener und neuer Glaubensmuster. Das Leben hält – gerade für ältere und zum Teil pflegebedürftige Menschen – Herausforderungen bereit, die Antworten verlangen. Die Freiheit, sich zu JESUS zu bekennen, kennt keine Altersgrenzen.

Und dafür sind wir da! Für unsere Senioren, welche in Ihrem Leben so viel erlebt und erlitten haben, welche sich vielleicht einsam und verlassen vorkommen. Welche Angst vor dem „Danach“ haben….oder welche einfach Fragen haben.

Für unsere Gesellschaft scheint Ihr zu einer Last zu werden – aber vor Gott seid Ihr genauso wertvoll wie jeder junge Mensch der noch im Arbeitsleben steht. Im Gegenteil, wenn Eure Generation ebenso egoistisch und auf „Selbstverwirklichung“ aus gewesen wäre wie die meisten heutzutage – nur Gott weiß wer von uns überhaupt in dieser Welt wäre!

Die alten Menschen von denen die Bibel berichtet, sind ebenso wenig über einen Kamm zu scheren wie die heutigen. Weder garantiert das biblische Alter Weisheit, noch sind zwangsläufig Verwirrtheit und Starrsinn damit verbunden. Nur eines ist sicher: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie als Mann und Frau“ (1. Mose 1,27). Diese Nähe zum Schöpfer wird durch das Alter nicht aufgehoben.

Egal was Ihr in eueren Leben getan habt, wenn Ihr euch von ganzen Herzen zu Jesus als dem Herrn bekennt und eure Sünden bereut, wird Gott diese vergeben und euch als seine Kinder zu sich nehmen. Das zeigt uns zum Beispiel der Brief von Paulus an die Römer:

Mit Gott versöhnt
1 Nachdem   wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden   mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
2 Wir   können ihm vertrauen, er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im   Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz.
3 Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig,
4 Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung.
5 Und   diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.
6 Schon damals, als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, ist Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben.
7 Kaum   jemand von uns würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn er   schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz   besonders gütigen Menschen opfert.
8 Gott   aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus für uns   starb, als wir noch Sünder waren.
9 Wenn   wir jetzt von Gott angenommen sind, weil Jesus sein Blut für uns vergossen   hat, dann werden wir erst recht am kommenden Gerichtstag vor Gottes Zorn   gerettet.
10 Als   wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit   sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott   haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden   ist und lebt.
11 Doch   das ist nicht der einzige Grund, Gott zu loben und ihm zu danken: Schon jetzt   sind wir ja durch unseren Herrn Jesus Christus mit Gott versöhnt.
Adam brachte den Tod – Christus bringt das Leben
12 Durch   einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge   davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod   ausgeliefert.
13 Demnach   war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo   kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.
14 Dennoch   waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch   wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld   hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu   Christus, der uns erlöst hat.
15 Freilich   lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde   Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte   Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in   überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.
16 Man   kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine   Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die   Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den   Freispruch.
17 Hat   aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt,   um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und   seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm   herrschen.
18 Es   steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod   und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt   und bekommen neues Leben.
19 Oder   anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig;   aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.
20 Das   Gesetz aber kam später hinzu, um die Wirkung der Sünde zu vergrößern. Denn wo   sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes   Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe.
21 Wo   bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort   herrscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und   schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Wenn es Dich Interessiert mehr zu erfahren, Fragen hast oder mir einfach schreiben möchtest, hier ist meine Email Adresse:

webmaster@Lion-of-Judah.eu

 

Sei gesegnet in Jesu Namen!

3 Gedanken zu „

  1. Ralf Brecht

    Ehrlich, wahrhaftig und biblisch .

    Michel ganz wunderbar und dieser Dienst, Dein Dienst ehrt unseren Löwen von Judah.

    Wir wünschen Dir Gottes reichen Segen hierfür .

    Dein Bruder Ralf
    Ambassador

    Antworten
  2. Mexx

    Lieber Mühli,
    vielen Dank für das Senioren-Statement. Es ist sehr empathisch und gut formuliert. Du bist uns ein sehr kostbarer und wertvoller Buder im Herrn.
    Gott schütze dich und segne deine Hingabe, Ideen und deinen Dienst.
    Stay blessed
    Pastor
    Mexx

    Antworten
  3. Edith Philipp

    Hallo ihr lieben…
    Ich freue mich sehr darüber, dass ich Euch gerade kennenlernen darf.
    Eine Freundin von mir, schickte mir das Interview von Mexx auf Hof mit Himmel.
    …Er ist dem begegnet der alle Sehnsucht stillt…Ergreifend und tiefgreifend !
    ….so gern würde ich einmal an einem Gottesdienst von euch teilnehmen – Gemeinschaft mit euch erleben und teilen.
    Bin tief berührt….
    Ich arbeite in der ev. Sozialstation – häusliche Altenpflege – ich liebe meinen Beruf, der zugleich meine Berufung ist. Ich habe schon als Kind meine „älteren“ Nachbarn unterstützt.
    Gottes reichen Segen für Euch und eure Arbeit – ihr habt mich reich beschenkt mit dieser wundervollen Seite… Danke dafür !
    – Gott beruft nicht fähige Leute, er befähigt die, die er beruft –
    Liebe Grüsse aus Freiburg von Edith

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